Warum diese Show besonders ist
Es gibt diesen einen Moment kurz vor jeder Premiere, an dem ich mich frage: „Warum mache ich das eigentlich?“
Dann fällt mir wieder ein, dass es eine hervorragende Idee war, monatelang Witze umzuschreiben, Tricks zu verändern, Möbel für die Bühne zu kaufen und jeden freien Zentimeter meines Autos mit Requisiten zu füllen.
Willkommen bei „Magier des Monats“.
Nach meiner letzten Tour wollte ich keine Show machen, die einfach nur größer wird. Ich wollte eine Show, die persönlicher wird. Eine Show, in der ihr nicht nur Zaubertricks seht, sondern auch erfahrt, wie verrückt der Beruf eines Zauberers manchmal sein kann.
Denn glaubt mir: Es gibt deutlich einfachere Hobbys.
In „Magier des Monats“ nehme ich euch mit auf den (natürlich völlig ernst gemeinten) Weg zu einem Titel, den es eigentlich gar nicht gibt. Nachdem ich Weltmeister der Zauberkunst geworden bin, dachte ich mir: Da fehlt doch noch was. Weltmeister ist schön und gut … aber Magier des Monats? Das wäre doch mal eine Auszeichnung!
Zwischendurch ziehe ich um, packe viel zu viele Zauberrequisiten in viel zu kleine Kisten und stelle fest, dass Zauberer erstaunlich schlecht darin sind, Platz zu sparen. Eigentlich sollte ich das doch können.
Die Wahrheit ist: Hinter jedem Trick stecken unzählige Stunden, in denen ausprobiert, verworfen, verbessert und manchmal auch laut gelacht wird – meistens über mich selbst. Oft sind es winzige Veränderungen, die später auf der Bühne einen riesigen Unterschied machen. Genau das macht diesen Beruf für mich bis heute so spannend.
Was ich an Live-Shows liebe, ist etwas, das kein Video ersetzen kann: der gemeinsame Moment. Wenn plötzlich der ganze Saal gleichzeitig lacht. Wenn für einen Augenblick absolute Stille herrscht, weil niemand versteht, was gerade passiert ist. Oder wenn am Ende ein Kind mit großen Augen nach Hause geht und überzeugt ist, dass Magie vielleicht doch existiert.
Genau dafür mache ich das.
Und ganz ehrlich: Auch nach all den Jahren freue ich mich jedes Mal wie ein kleines Kind, wenn das Saallicht ausgeht und die ersten Zuschauer ihre Plätze einnehmen. Dieses Gefühl wird nie normal.
Falls ihr also Lust auf einen Abend voller Comedy, überraschender Momente und einer ordentlichen Portion Staunen habt, freue ich mich, euch bei „Magier des Monats“ begrüßen zu dürfen.
Vielleicht werde ich an diesem Abend tatsächlich wieder zum Magier des Monats gewählt.
Die Chancen stehen zumindest deutlich besser als beim Mitarbeiter des Monats.
Bis bald!
